3 Moti­va­tions-Tipps für Selbst­stän­di­ge

Ich weiß ja nicht, wie es ande­ren geht … aber ich habe im Moment ech­te Schwie­rig­kei­ten wie­der in den All­tag zu fin­den. Nach mas­si­vem Home-Schoo­ling, Schock­star­re im Kri­sen­mo­dus, Ter­min­ab­sa­gen, Kin­der­be­spa­ßung, Urlaubs­zeit und jetzt auch noch Herbst­an­fang ist es gar nicht so leicht, sich wie­der zu moti­vie­ren. Doch Moti­va­ti­on ist der Motor der Selbst­stän­di­gen. Die Fra­ge ist nur, wo ich sie fin­den kann.

So isses manch­mal: Moti­va­ti­on – wie schreibt man das?

Der Kun­de ist noch nicht so rich­tig zufrie­den oder sagt ab, die monat­li­chen Ein­nah­men las­sen zu wün­schen übrig und viel­leicht steht auch noch eine extra Zah­lung an … kommt dir das bekannt vor? Das Schlimms­te dabei ist, dass man sich in sol­chen Situa­tio­nen bereits mor­gens völ­lig aus­ge­laugt fühlt und man sich selbst zu den bereits erteil­ten Auf­trä­gen so gar nicht auf­raf­fen kann. Das Gehirn scheint nur noch eine wabern­de graue Mas­se zu sein, in der die Syn­ap­sen ein­fach nicht zuein­an­der fin­den. Doch gera­de jetzt wäre es so wich­tig, vol­len Ein­satz zu brin­gen. Nur wie?

Ich habe mich zum The­ma Moti­va­ti­on mal umge­hört und auch im Netz viel recher­chiert. Zum Glück geht es vie­len Selbst­stän­di­gen so. Und damit du dich bes­ser aus dem sich immer mal wie­der auf­tu­en­den Loch befrei­en kannst, hab ich mal ein paar Moti­va­ti­ons­tipps zusam­men­ge­stellt. Et voi­là.

Zur Beru­hi­gung: Die eige­ne Moti­va­ti­on ändert sich – ist ganz nor­mal

Am Anfang der Selbst­stän­dig­keit brennt man total für das, was man tut. Man stürzt sich mit Eifer in die neue beruf­li­che Situa­ti­on und freut sich über jeden noch so klei­nen Fort­schritt. Lei­der bleibt das nicht so, denn der Mensch ist ein Gewohn­heits­tier. Schnel­ler als man denkt ist alles so nor­mal. Und plötz­lich macht das, was am Anfang super war, ein­fach kei­nen Spaß mehr. Die Erfol­ge, die man anfäng­lich rich­tig gefei­ert hat, gehö­ren nun zum Arbeits­all­tag. Die Grün­de sind viel­fäl­tig. Viel­leicht hast du am Anfang nicht so genau geschaut, mit wel­chen Kun­den du ger­ne zusam­men­ar­bei­test. Du warst froh, dass du Auf­trä­ge bekom­men hast. Nun merkst du, dass es irgend­wie nicht mehr passt. Oder du lang­weilst dich mit den ewig glei­chen Jobs. Was hin­dert dich dar­an etwas zu ändern? Tu es ein­fach. Nimm zum Bei­spiel kei­ne Auf­trä­ge mehr von die­sem Kun­den an.  Oder ver­än­de­re dei­ne Ange­bo­te, damit du Abwechs­lung in dei­nen Arbeits­all­tag bekommst. Damit setzt du neue Impul­se für dei­ne Arbeit.

Wir fan­gen klein an: Ein­fach umsetz­ba­re Moti­va­tions-Tipps für Selbst­stän­di­ge

Lass uns mal ganz ein­fach und ganz all­ge­mein anfan­gen. Wenn mal gar nichts geht, hilft oft­mals fri­sche Luft. Raus gehen, mal was ande­res sehen und auf ande­re Gedan­ken kom­men kann hel­fen, sich einen Moti­va­ti­ons­kick zu holen. Einer mei­ner dama­li­gen Chefs sag­te immer: „Wenn die Ideen auf sich war­ten las­sen, geh aufs Klo.“ Jeder ent­wi­ckelt da so sei­ne eige­ne Tech­nik. Außer­dem soll­test du dich in die­ser Situa­ti­on nicht unter Druck set­zen. Freu dich über das, was du gera­de schaffst und akzep­tie­re das klei­ne Tief. Sei dir sicher: Es geht bald auch wie­der bes­ser. Lass das Moti­va­ti­ons­tief ein­fach zu. Du fei­erst ja sozu­sa­gen damit gera­de alle dei­ne Über­stun­den ab, die du in der letz­ten Zeit ange­sam­melt hast.

Damit bin ich schon beim nächs­ten wich­ti­gen Punkt: Bleib posi­tiv. Gar nicht so ein­fach – aber du weißt ja, was du kannst. Das heißt, dass du es auch bei Bedarf abru­fen kannst. Wenn du dir in die­ser Pha­se klei­ne Zie­le steckst, die du garan­tiert errei­chen kannst, wirst du dich dar­über freu­en. Und ein wei­te­rer Vor­teil, du kannst die­se Moti­va­ti­on und Ener­gie auch in den All­tag ret­ten.

Jetzt geht’s ans Ein­ge­mach­te: 3 ulti­ma­ti­ve Moti­va­tions-Tipps

  1. Netz­wer­ken für mehr Moti­va­ti­on

Hört sich viel­leicht etwas tri­vi­al an, ist es aber nicht. Tau­sche dich mit Gleich­ge­sinn­ten aus. Hier­über fin­dest du neue Anre­gun­gen und bekommst im bes­ten Fall sogar neue Ideen. Und hab kei­ne Sor­ge – ihr nehmt euch gegen­sei­tig nichts weg. Der Markt ist groß genug und jeder ist ja im bes­ten Fall Exper­te auf sei­nem ganz eige­nen Gebiet. Des­halb lass dich nicht stres­sen. Du fin­dest garan­tiert jeman­den, der auf dei­ner Wel­len­li­nie ist und mit dem du über dei­ne momen­ta­ne Situa­ti­on spre­chen kannst. Wenn nicht, hast du auf jeden Fall eine inter­es­san­te Erfah­rung gemacht.

Ein wei­te­rer Vor­teil ist, dass du ganz neben­bei auch über neue Ent­wick­lun­gen auf dem Lau­fen­den blei­ben kannst oder sogar neue Kon­tak­te knüpfst. Man fin­det schnell regio­na­le Stamm­ti­sche oder auch online gezielt Foren, in denen man sich aus­tau­schen kann.

  1. Neue Zie­le set­zen für mehr Moti­va­ti­on

Irgend­wann ist es Zeit für Ver­än­de­run­gen. Lässt sich die Moti­va­ti­on ein­fach nicht mehr bei dir bli­cken, kann es dar­an lie­gen, dass du dir neue Zie­le set­zen soll­test. Viel­leicht schwirrt dir ja schon län­ger der eine Online­kurs im Kopf her­um, den du schon immer mal machen woll­test. Eine sol­che Flau­te ist auch eine her­vor­ra­gen­de Gele­gen­heit für Wei­ter­bil­dun­gen. Oder du hast eine Idee für ein neu­es Pro­dukt, einen neu­en Geschäfts­zweig oder ein ver­tie­fen­des Ange­bot. Dann nichts wie ran an die Umset­zung. Damit war­tet zwar eine Men­ge Arbeit auf dich. Aber ich garan­tie­re dir: Ist der Anfang gemacht, flutscht der Rest ganz leicht hin­ter­her. Gera­de für Selbst­stän­di­ge ist es leich­ter, Ver­än­de­run­gen her­bei­zu­füh­ren und Struk­tu­ren zu ändern.

  1. Pau­sen gön­nen für mehr Moti­va­ti­on

Ein Moti­va­ti­ons­knick kommt nicht so ganz ohne Grund. Viel­leicht hast du die letz­ten Mona­te sehr viel gear­bei­tet und hast kei­ne Pau­se gemacht. Es kann auch sein, dass du in die­ser Zeit gar nicht so rich­tig zum Nach­den­ken gekom­men bist. Nun ist die Zeit dafür reif. Zum einen sind Pau­sen wich­tig, um Kraft zu tan­ken und sich nicht zu über­for­dern. Zum ande­ren sind sol­che Pau­sen ide­al, um sich über das bereits Erreich­te Gedan­ken zu machen. Bin ich zufrie­den damit? Was kann ich ändern, um wie­der moti­vier­ter zu sein? Auch hier gilt: Brich nichts übers Knie und lass dir Zeit. Man­che Gedan­ken und Ideen brau­chen Zeit zum Rei­fen. Das bedeu­tet wie­der­um, dass du so ein Moti­va­ti­ons­tief auch mal aus­hal­ten musst, um es am Ende für dich nut­zen zu kön­nen.

Fazit

Eine Moti­va­ti­ons­flau­te kann ganz schön mies sein. Lass dich davon nicht unter­krie­gen, denn es erwischt fast jeden ein­mal. Nut­ze die­se Zeit für dich und dafür, Ver­än­de­run­gen für mehr Moti­va­ti­on her­bei­zu­füh­ren. Ver­giss gera­de im digi­ta­len Zeit­al­ter auch die per­sön­li­chen Kon­tak­te nicht. Chacke! Du hast es in der Hand.