Sichtbarkeit im Web: Nicht mehr nur für Google schreiben, sondern für Menschen — so klar, dass KI es versteht.
Texte entstehen heute schneller als je zuvor. KI schreibt Blogartikel, Landingpages und Social Posts in Sekunden. Die Frage ist längst nicht mehr, ob KI Texte schreiben kann, sondern wann echtes Texter-Handwerk den Unterschied macht. Dieser Artikel ordnet ein. Ich mache keine Panik, sondern werfe aus eigenem Interesse mal einen nüchternen Blick auf das, was wirklich wirkt.

KI-Texte: schnell, skalierter, manchmal erstaunlich gut
KI-Texte haben unbestreitbare Vorteile:
- Sie sind schnell verfügbar.
- Sie kosten wenig.
- Sie liefern strukturierte, grammatikalisch saubere Texte.
- Sie funktionieren gut für Standardformate.
Für einfache Anwendungen sind KI-Texte inzwischen solide: Produktbeschreibungen, Zusammenfassungen, erste Textentwürfe. Das Problem beginnt dort, wo alle dasselbe fragen — und dasselbe bekommen.
Warum sich viele KI-Texte ähnlich anhören
KI arbeitet probabilistisch. Proba … was? Das bedeutet lediglich, dass sie schreibt, was statistisch wahrscheinlich passiert. Das führt zu Texten, die:
- formal völlig korrekt sind
- und logisch aufgebaut wirken.
Aber:
- Sie zeigen wenig Haltung.
- Sie haben keine echte Priorisierung.
- Sie irritieren niemanden, überzeugen aber auch nicht.
- Sie halluzinieren häufig und stellen Inhalte nicht korrekt dar.
Das ist kein Fehler der KI. Es ist eine Konsequenz ihres Prinzips.
Was macht eine Texterin anders als KI?
Echtes Texter- oder Texterinnen-Handwerk beginnt schon vor dem Schreiben.
Ich entscheide:
- Was muss erklärt werden und was nicht.
- Welche Inhalte sind sinnvoll und welche kann ich weglassen.
- Welche Begriffe schaffen Vertrauen bei der Zielgruppe und welche nicht.
Ich arbeite nicht nur mit Sprache, sondern mit:
- Zielgruppenverständnis
- Kontext
- Erfahrung
- Verantwortung für Wirkung
Gerade in sensiblen Bereichen wie Gesundheit, Beratung und vielen Dienstleistungen ist das entscheidend.

Sichtbarkeit entsteht heute anders
Lange galt: Suchmaschinen verstehen Keywords und die Menschen lesen die Texte, die am besten darauf optimiert sind. Heute gilt, Suchsysteme — ob klassische Websuche oder KI-gestützte Antworten — bevorzugen Inhalte, die:
- klar strukturiert sind
- konkrete Fragen beantworten
- nachvollziehbar argumentieren
- nicht widersprüchlich sind
Das bedeutet: Suchmaschinen bewerten nicht mehr nur Keywords und erstellen danach das Ranking. SEO funktioniert heute anders. Es zählen Verständlichkeit, Kontext und Konsistenz. KI zitiert klare Aussagen, keine Wortspiele.
Wann lohnt sich echtes Handwerk?
Die Arbeit einer Texterin — also meine — lohnt sich besonders dann, wenn Texte:
- Entscheidungen vorbereiten sollen.
- Vertrauen aufbauen müssen.
- komplexe Leistungen erklären.
- Haltung zeigen sollen.
- langfristig wirken sollen.
Kurz gesagt: Echtes Handwerk lohnt sich immer dann, wenn Texte mehr leisten sollen als nur irgendwo zu stehen. Wenn Ehrlichkeit und Echtheit zählt. Wenn eine verlässliche Recherche und persönlicher Kontakt zählen.
Wann reichen KI-Texte aus?
Für mich sind KI-Texte sinnvoll:
- als erste Rohfassung
- für interne Dokumente
- für sehr standardisierte Inhalte
- als Denk- oder Strukturhilfe
KI-Texte sparen Zeit. Aber sie ersetzen keine Verantwortung für die Wirkung von Texten.
Texterin oder KI?
Die Frage, ob Texterin oder KI, ist keine Entweder-oder-Frage. Die eigentliche Frage lautet: Was sollen die Texte leisten? Und das muss jeder, der gute Texte haben möchte, für sich selbst entscheiden. KI kann schreiben, aber sie entscheidet eben nicht.
Schreiben für Menschen — so klar, dass KI es versteht
Texte, die sichtbar sind, zeichnen sich also nicht durch „Lautstärke” aus, sondern durch Klarheit. Sie beantworten echte Fragen, sagen, was Sache ist, vermeiden Umwege und lassen sich zitieren. Und das nicht, weil sie für KI geschrieben sind. Sie sind für Menschen und so gut geschrieben, dass auch KI sie versteht.
Mein Fazit zu KI Texten
KI verändert das Schreiben. Aber ChatGPT und Co ersetzen nicht das Denken. Echtes Texter- und Texterinnen-Handwerk lohnt sich überall dort, wo Texte Orientierung geben sollen und nicht nur reine Information.
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